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Zum 150. Geburtstag Rudolf Steiners
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"Habt ihr eure Lehrer lieb?"
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Steiner kapieren, nicht nur zitieren.
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Rudolf Steiner war auch ein KünstlerDer bedeutende amerikanische Kunstkritiker Donald Kuspit sagte einmal: »Steiner ist ein großer, ja, ein ganz großer Denker und auch ein wunderbar lyrischer Künstler.« – Steiner ein Künstler? ... mehr lesen |
Nicht Kapitalismus und nicht Sozialismus.
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Rudolf Steine als LandwirtWie man in Dornach erzählt, hat Steiner in der Nachbarschaft des Goetheanum-Baus einen Bauern damit verblüfft, dass er seinen Gehrock auszog, eine Sense in die Hand nahm und mähte. Der gelehrte Herr Doktor bewies praktische Kompetenz. ... mehr lesen |
Rudolf Steiner als EsoterikerIm späten 18. Jahrhundert kamen im Tübinger Stift drei jugendliche Genien zusammen: Hegel, Schelling und Hölderlin. Während die Stürme der Revolutionskriege über Europa hinwegzogen, brüteten die drei im stillen Kämmerlein eine andere Revolution aus: eine Revolution des abendländischen Geistes. Hellsichtig, wie sie waren, erkannten sie die großen Bildungsmängel ihrer Zeit. Wenn man über Steiner als Esoteriker spricht, muss man an ihre Vision erinnern, sonst fehlt die Grundlage, um die Anthroposophie zu verstehen. ... mehr lesen |
Die Freien Waldorfschulen leisten bei der Wahrnehmung ihrer erzieherischen Aufgabe im Geiste der Menschenrechte einen Beitrag für eine Gesellschaft, die auf dem solidarischen Zusammenleben aller Menschen beruht.
Als Schulen ohne Auslese, Sonderung und Diskriminierung ihrer Schülerinnen und Schüler sehen sie alle Menschen als frei und gleich an Würde und Rechten an, unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit, nationaler oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung.
Die Anthroposophie als Grundlage der Waldorfpädagogik richtet sich gegen jede Form von Rassismus und Nationalismus. Die Freien Waldorfschulen sind sich bewusst, dass vereinzelte Formulierungen im Gesamtwerk Rudolf Steiners nach dem heutigen Verständnis nicht dieser Grundrichtung entsprechen und diskriminierend wirken.
Weder in der Praxis der Schulen noch in der Lehrerausbildung werden rassistische oder diskriminierende Tendenzen geduldet. Die Freien Waldorfschulen verwahren sich ausdrücklich gegen jede rassistische oder nationalistische Vereinnahmung ihrer Pädagogik und von Rudolf Steiners Werk.
Aus diesem Selbstverständnis arbeiten die Freien Waldorfschulen seit ihrer Gründung 1919. Waldorfpädagogische Einrichtungen engagieren sich heute in allen Erdteilen, darunter in sozialen Brennpunkten Europas, Afrikas, Amerikas, Asiens, in Israel und der arabischen Welt.
Verabschiedet von der Mitgliederversammlung des Bundes der Freien Waldorfschulen,
Stuttgart, am 28. Oktober 2007